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Nachhaltig soziales Investment – Beispiel Kambodscha

Wir wollen das Thema Geld & Anlage für Euch greifbar machen!

In diesem Zuge werden wir in einem monatlichen Zyklus eine Investmentstory mit einem nachhaltigen und sozialen “impact” veröffentlichen. Wir hoffen Euch damit das Thema Investment auf eine einfache Weise näher bringen zu können.

 

Praxisbeispiel Kambodscha

Das südostasiatische Kambodscha konnte in den letzten zwölf Jahren seine Armut von 53 % auf 17,7 % reduzieren. Diese bemerkenswerte Armutsreduzierung war möglich durch ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 7 % p.a.zwischen 2010 und 2014.

Große Fortschritte in den wichtigen Wirtschaftszweigen Landwirtschaft, Textilproduktion und Tourismus trugen dazu bei. Trotz dieser wirtschaftlichen Entfaltung gehört Kambodscha immer noch zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Gründe dafür sind Defizite in der Bildung, Gesundheitsversorgung und dem schlechten Zugang zu Services wie beispielsweise Finanzdienstleistungen. Nur 22% der Kambodschaner verfügen laut Weltbank über ein Bankkonto.

Mikrofinanzinstitute (MFI) tragen dazu dabei, diese Lücke zu schließen. Das seit 20 Jahren am Markt aktive MFI ist eine 100% Tochter der Nichtregierungsorganisation World Vision International. VisionFund hat einen sehr starken sozialen Fokus und konzentriert sich auf Finanzdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung.

Ein Kunde ist die 49-jährige Heng Phaep. Sie wohnt im Dorf Pouraeng im fernen Nordosten von Kambodscha zusammen mit ihrem Mann und zwei ihrer drei Kinder.

Sie und ihre Familie lebten bis vor 3 Jahren nur von der kleinen staatlichen Rente ihres Mannes und dem Reisanbau. Es fehlte hinten und vorne. Dann zerstörte eine Überschwemmung auch noch ihre Reisernte und sie und ihr Mann mussten als Arbeiter auf den Feldern anderer Bauern arbeiten um über die Runden zu kommen.

Dann kam sie in Kontakt mit VisionFund. Während eines Beratungsgesprächs ermutigten die Mitarbeiter sie wieder mit dem Reisanbau zu beginnen, sie erhielt einen Kredit über US$ 312 mit dem sie neuen Dünger und landwirtschaftliches Gerät kaufen konnte.

Nachdem sie diesen Kredit frühzeitig zurückgezahlt hatte, nahm sie einen weiteren Kredit über US$ 375 auf, konnte den Reisanbau weiter ausbauen und sich Haushaltsmaterialien kaufen, eine Toilette bauen und Elektrizitätszugang erhalten. Mit einem weiteren Kredit startete sie ein kleines Lebensmittelgeschäft, das ihr nun ein sicheres Einkommen garantiert.

Ihre Familie konnte mittlerweile in ein größeres Haus ziehen und sie kann ihre Kinder zur Schule schicken und für deren weitere Ausbildung sparen.

 

Wenn ihr an weiteren Details zu so einem Investment interessiert seid oder wissen wollt, wie man hier investieren kann, könnt ihr uns gerne eine Email an info@maiwerk-finanzpartner.de schicken.

 

Von |2016-11-16T10:58:12+00:0023. April 2016|Geldanlage, Nachhaltigkeit|

Geschrieben von

Ingo
Spezialist für Vermögensaufbau/Geldanlage

Ein Kommentar

  1. Nicole Borek 26. April 2016 um 0:43 Uhr - Antworten

    Das hört sich wirklich gut an!! Komme die Tage mal rein 🙂

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