Geld anlegen ohne Risiko, eine hohe Rendite erzielen und gleichzeitig kurzfristig auf sein Geld zugreifen können: Das ist die Idealvorstellung vieler Anleger, die sich leider meist als unrealistisch herausstellt. Die Zeiten von 3-4% Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sind vorbei und Angebote, die 6-8% garantierte Rendite pro Jahr versprechen sind entweder unseriös oder mit hohen Risiken verbunden. Aber bei genauerer Betrachtung gibt es sie noch; die nahezu risikofreie Geldanlage mit hohen Zinsen. Wo es sie gibt und was du dabei beachten musst, erfährst du in diesem Artikel.

Schritt 1: Zeit als Faktor

Der grundlegende Faktor für Rendite ist Zeit: Ohne einen langen Anlagehorizont sind hohe Zinsen in Verbindung mit wenig Risiko ausgeschlossen. Die erste Komponente einer beinahe risikolosen Geldanlage ist also ein Anlagehorizont von etwa 20 Jahren.

Schritt 2: Wahl des Anlageinstruments

Als nächstes sollte eine Anlageform gewählt werden, die nicht nur sicher und renditeträchtig ist, sondern auch kurzfristig zugänglich. Zur Ermittlung einer solchen dient uns das sogenannte “Magische Dreieck“. Das “Magische Dreieck” beschreibt die Abhängigkeit von Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit und verdeutlicht, dass alle drei Parameter nicht gleichzeitig zu 100% erfüllt werden können. In einem anderen Artikel und Video haben wir alle gängigen Anlagemöglichkeiten auf Basis des magischen Dreiecks analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass offene Investmentfonds – im Speziellen Aktien- und Anleihenfonds – die beste Mischung aus den drei Parametern bieten. Bei einer langfristigen Anlage kannst du dich dabei auf Aktienfonds in Form von kostengünstigen ETFs fokussieren (mehr zum Thema ETFs findest du hier).

Abbildung 1: schematische Darstellung des magischen Dreiecks der Geldanlage

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Schritt 1: Zeit als Faktor

Der grundlegende Faktor für Rendite ist Zeit: Ohne einen langen Anlagehorizont sind hohe Zinsen in Verbindung mit wenig Risiko ausgeschlossen. Die erste Komponente einer beinahe risikolosen Geldanlage ist also ein Anlagehorizont von etwa 20 Jahren.

Schritt 2: Wahl des Anlageinstruments

Als nächstes sollte eine Anlageform gewählt werden, die nicht nur sicher und renditeträchtig ist, sondern auch kurzfristig zugänglich. Zur Ermittlung einer solchen dient uns das sogenannte “Magische Dreieck“. Das “Magische Dreieck” beschreibt die Abhängigkeit von Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit und verdeutlicht, dass alle drei Parameter nicht gleichzeitig zu 100% erfüllt werden können. In einem anderen Artikel und Video haben wir alle gängigen Anlagemöglichkeiten auf Basis des magischen Dreiecks analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass offene Investmentfonds – im Speziellen Aktien- und Anleihenfonds – die beste Mischung aus den drei Parametern bieten. Bei einer langfristigen Anlage kannst du dich dabei auf Aktienfonds in Form von kostengünstigen ETFs fokussieren (mehr zum Thema ETFs findest du hier).

Geldanlage ohne Risiko, gibts das noch - das magische Dreieck der Geldanlage

Abbildung 1: schematische Darstellung des magischen Dreiecks der Geldanlage

Schritt 3: Diversifikation

Im dritten Schritt solltest du einen ETF oder ein ETF-Portfolio wählen, welches weltweit anlegt und sich nicht auf einzelne Regionen fokussiert. Wenn du es dir einfach machen möchtest, kannst du einen ETF aus dem MSCI World nehmen. Damit machst du nichts falsch. Wie genau dieser ETF sich in diversen 20-Jahres-Zeiträumen verhalten hat, schauen wir uns im Folgenden an. Zusätzlich werden wir im Vergleich ein professionelles Anlageportfolio von uns betrachten.

Schritt 4: Die Lösung

Abbildung 2 stellt jeden 20-Jahres-Zeitraum von 1970 bis heute dar. Also beispielsweise 1970 bis 1990, 1971 bis 1991 usw. Der schlechteste 20-Jahres-Zeitraum hätte mit der Finanzkrise sein Ende gefunden. In diesem „Worstcase-Szenario“ für eine Geldanlage hätte die Rendite aber trotzdem bei 5% pro Jahr gelegen. Somit ist die Anforderung einer annähernden Risikofreiheit erfüllt. Hier zeigt sich Zeit als entscheidender Faktor. Doch wer sich damit nicht zufrieden gibt, kann noch einen Schritt weiter gehen.

Geldanlage ohne Risiko - gibts das noch? Rollierende Renditen MSCI World 20 Jahre

Abbildung 3 zeigt die 20-Jahres-Zeiträume von 1973 bis heute und vergleicht dabei den zuvor genannten MSCI World mit einem professionellen Portfolio, welches zusätzlich durch wissenschaftliche Faktoren ergänzt wurde. Dieses Portfolio hätte im Worstcase – also auch 2008 in der Finanzkrise – trotzdem mehr als 10% Rendite pro Jahr erzielt (hier erfährst du mehr zu den wissenschaftlichen Faktoren).

Geldanlage ohne Risiko - gibts das noch? Rollierende Renditen MSCI World vs. maiwerk Portfolio 20 Jahre

Abbildung 4 & 5 bilden das Gleiche noch einmal für einen kürzeren Zeitraum ab. Die Rendite ist erwartungsgemäß nicht so hoch, weil die Anlagedauer kürzer ist.

Fazit

Die nahezu risikofreie Geldanlage existiert. Ein MSCI World ETF mit einer Anlagedauer von 20 Jahren hätte bei einem Ausstieg in der Finanzkrise immer noch 5% Rendite pro Jahr erzielt. Um wissenschaftliche Faktoren ergänzt lag der Ertrag sogar bei über 10% pro Jahr. Zeit spielt also eine immense Rolle und ergibt – gepaart mit einem cleveren Anlageinstrument und einer breiten Streuung – eine Geldanlage ohne Risiko!

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